Ïåðåâåäèòå ñëåäóþùèå òåêñòû
a) Werbung in Deutschland
Nicht für alles, was produziert wird, findet man zu kostendeckenden Preisen einen Käufer. Deshalb müssen die Firmen die künftige Entwicklung am Markt ständig verfolgen und dementsprechend e Marketingstrategien ausarbeiten. Dazu gehören vor allem Marktforschung, Produkt- und Preisgestaltung sowie Werbung.
Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs wird die Werbung immer wichtiger. Die Kunden bzw. potentiellen Käufer werden intensiv mit verschiedenen Werbemitteln angesprochen. Dies geschieht durch Inserate in Zeitungen, durch Plakate, Werbebriefe, aber auch durch Werbesendungen im Rundfunk und Fernsehen.
Im Werbefunk und -fernsehen werden die Menschen einer ständigen "Reklamedusche" ausgesetzt. In Kinos, an Litfaßsäulen und auf Plakaten zwingen die großen Firmen dem Betrachter ihre Namen auf, Flugzeuge schleppen Transparente hinter sich her, und manchmal schwebt auch ein Luftschiff über den Städten.
Manch einer, der nur einen Parkplatz sucht, wird zum Kauf verleitet, denn dann braucht er keine Parkgebühr zu bezahlen. Weckung eines immer neuen Bedarfs ist die Aufgabe der Wcrbefachleute!
Ein Betrieb hat aber auch zu bedenken, daß Werbung allein nicht genügt.
Auch an die Schulung des Verkaufspersonals muß gedacht werden. Dabei geht es um die Fragen, wie man erfährt, was der Kunde wirklich braucht und wünscht und wie man die besten Verkaufsargumente findet. Wirkt eine Werbung positiv, d. h. sind die Kunden schließlich wirklich am Kauf interessiert, dann muß die Firma ihre Waren auch liefern können, sonst ist die Gefahr groß, daß stattdessen die Produkte bei der konkurrierenden Firma gekauft werden.
I. Beantworten Sie folgende Fragen!
1. Was gehört zu Marketingstrategien? Nennen Sie alle Möglichkeiten!
2. Welche Rolle spielt dabei die Werbung? Sprechen Sie ausführlich darüber!
3. Wie schätzen Sie als Kunde die Werbung ein? Erleichtert Ihnen die Werbung das Einkaufen?
b)Was ist „Management"?
K. Das Wort „Management" ist zu einem weit verbreiteten Begriff geworden. Kannst du dir unter diesem Wort etwas vorstellen? Denn für einen künftigen Ingenieur in einem modernen Betrieb ist es wichtig, daß er sich in diesem Bereich gut auskennt.
S. Eigentlich nicht so recht. Es wäre schön, wenn wir genauer darauf eingehen könnten.
K. Gern. Kurz gesagt, umfaßt Management al l e zur Steuerung einer Unternehmung notwendigen Aufgaben.
S. Wie lassen sich die Begriffe „"Betrieb", „Unternehmen", „Unternehmung" unterscheiden? Sind sie denn nicht alle gleich?
K. Die Wirtschart arbeitet in Produktionseinheiten, die Betrieb genannt werden. Der Betrieb ist demnach eine technische und organisatorische Einheit. Nach außen tritt der Betrieb (oder mehrere Betriebe zusammen) in einer bestimmten Rechtsform als Unternehmung (= Unternehmen) auf, die eine kaufmännische und wirtschaftliche Einheit darstellt. Es gibt noch den Begriff „Firma". Die „Firma" ist nur der Name der Unternehmung.
S. Interessant Und wie ist so ein Betrieb organisiert?
K. Ich habe hier einen Text, in dem du eine Antwort darauf finden kannst.
S. Der ist aber ziemlich lang.
K. Wenn du dich in diesem Bereich auskennen willst, mußt du wohl oder übel den ganzen Text lesen.
c) Arbeitsorganisation in einem Betrieb
Die Menschen haben ihr Zusammenleben in Gruppen schon immer nach dem Prinzip der Arbeitsteilung organisiert. In einem Betrieb, in dem mehrere Personen beschäftigt sind, muß festgelegt werden, welche Aufgaben der einzelne zu erfüllen hat.
Dabei entspricht es dem ökonomischen Prinzip, daß eine Person oder eine Gruppe von Personen bestimmte gleichartige Aufgaben erfüllt. Eine solche organisatorische Zusammenfassung gleichartiger Aufgaben führt zur Bildung von Abteilungen. Die Arbeit in den verschiedenen Abteilungen ist jedoch nur dann effektiv, wenn die Pflichten der Mitarbeiter genau geregelt sind. Das heißt, es muß festgelegt werden, ob eine Person oder Personcngruppe die Arbeit allein oder nur in Verbindung mit anderen ausführt oder ausführen soll, wer für was verantwortlich ist und wem gegenüber Rechenschaft abzulegen ist. Auch die Beziehungen zu anderen Abteilungen und zur Geschäftsleitung sowie der Informationsfluß im einzelnen sind vorgeschrieben.
Die genaue Gliederung eines Betriebes in Abteilungen ist natürlich von der Art und der Größe des Betriebes abhängig. Es sind verschiedene Organisationsformen entstanden. In der Ökonomie der sozialen Marktwirtschaft, wie sie in der Bundesrepublik Deutschland entwickelt wurde, findet man heute viele Formen, die sich auf einige Grundmodelle zurückführen lassen. Sehen wir uns solche Modelle mit den Augen eines Ingenieurs oder Managers etwas genauer an.
I. Beantworten Sie folgende Fragen!
1. Was bedeutet ''Management"?
2. Welchen Unterschied gibt es zwischen den Begriffen „Betrieb" und „Unternehmung" („Unternehmen")?
3. Wie wird ein Betrieb eingeteilt?
4. Wann ist die Arbeit in den verschiedenen Abteilungen effektiv?
5. Wovon ist die Gliederung eines Betriebes abhängig?
6. Welche Abteilungen gibt es in einem kleineren bzw. mittleren Betrieb?
7. Was gehört zur Kompetenz der technischen Abteilung?
8. Welches sind die Aufgaben der kaufmännischen Abteilung?
9. Wie wird ein kleinerer bzw. mittlerer Betrieb geleitet?
II. Was paßt zusammen?
1. Eine Rolle kann man
2. Auf ein Problem kann man
3. In einem Bereich kann man
4. Aufgaben kann man
5. Die Beziehungen zu anderen Abteilungen kann man
6. Entscheidungen kann man
7. Die Pflichten der Mitarbeiter kann man
8. Rechenschaft kann man
a) eingehen, b) sich auskennen» c) regeln, d) spielen,e) erfüllen, l) treffen, g) ablegen, hofestiegen.
d) Wettbewerb in der freien Marktwirtschaft
In der freien Marktwirtschaft stehen die einzelnen Betriebe und Unternehmungen in einem mehr oder weniger scharfen Wettbewerb um den Abnehmer, der sie zur ständigen Verbesserung und Verbilligung ihrer Produkte zwingt. Auf der einen Seite muß der Unternehmer durch den Konkurrenzdruck preisgünstig und qualitativ produzieren. Auf der anderen Seite will er höchste Gewinne erzielen, die bei niedrigen Preisen nicht möglich sind.
Deshalb schließen sich die Unternehmer in ihrem eigenen Interesse zusammen. Durch Vereinbarungen schwächen sie die unbequemen Wirkungen des freien Wettbewerbs ab oder schließen diese Wirkungen ganz aus. So können sie eine Monopol- oder monopolähnliche Stellung auf dem Markt gewinnen.
Es gibt eine starke Tendenz zu immer größeren Betriebs- und Untemehmenseinheiten. Das gefährdet die Existenz kleinerer oder mittlerer Betriebe.
Einerseits ist die Konzentration erwünscht, wenn dadurch die unternehmerische Leistungskraft gestärkt und die gesamtwirtschaftliche Produktivität erhöht wird, andererseits wird diese Konzentration als bedenklich angesehen, wenn sie zur Marktbeherrschung und damit zur Ausschaltung des Wettbewerbs führt.
In der BRD gibt es daher ein „Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen".
I. Beantworten Sie folgende Fragen!
1. Welche Rolle spielt der Wettbewerb in der freien Marktwirtschaft?
2. Erklären Sie den Grund für den Zusammenschluß der Unternehmer!
3. Wie sind die Auswirkungen dieses Zusammenschlusses für kleinere und mittlere Betriebe?
4. Nennen Sie positive und negative Folgen der Unternehmcnskonzentration!